So kann das nicht beiben!

Fotos: Aljoscha Heidemann

 

Unter diesem Titel hat das HOT Wellensiek in den vergangenen Wochen ein Angebot umgesetzt, in dem Kinder und Jugendliche sich ihren Stadtteil ganz genau angeguckt und mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz ihre Wünsche und ihre Ideen für den Stadtteil im digitalen Raum umgesetzt haben.
Ziel des Projektes war es, den Teilnehmenden zu zeigen, dass man seine Bedürfnisse und vielleicht auch seine Unzufriedenheiten äußern darf, und dass es in einer Demokratie möglich ist, Veränderungen anzustoßen und sich nicht mit Antworten wie „das ist unrealistisch“ oder „das interessiert doch niemanden“ zufrieden geben sollte. Neben dem Demokratieerlebnis und dem kreativen, partizipativen Ansatz hat die Nutzung von Künstlicher Intelligenz bei diesem Projekt eine wichtige Rolle gespielt.
Von einer Vorstellung im Kopf zu einem realistischen Bild mit dem man andere von der eigenen Idee erzählen kann, sind es inzwischen nur noch wenige Schritte. Die Teilnehmenden haben lernen können, wie einfach die Nutzung von KI sein kann. Gleichzeitig haben sie aber auch erste Einblicke bekommen, warum KI nicht nur positiv zu betrachten ist und was sie für einen Einfluss auf unser tägliches Leben hat.
Entstanden sind viele tolle, zum Teil realistische und zum Teil auch fantasievolle kindliche Ideen, die sich die Teilnehmenden für ihren Stadtteil wünschen. Zum Ende des Projektes gab es eine Ausstellung, zu der unter anderem die Stadtteilpolitik und Menschen aus der städtischen Verwaltung eingeladen wurden. Dabei haben sich interessante Gespräche ergeben, die gezeigt haben, dass ein paar Ideen gar nicht so viel brauchen, um tatsächlich umgesetzt zu werden. Manchmal reicht es auch aus, Probleme sichtbar zu machen und Mitstreitende zu finden - Demokratie eben.
Wir sind gespannt.

Gefördert wird das Projekt vom Förderprogramm „Demokratisches Zusammenleben in Bielefeld" der VHS Bielefeld.

 

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